Karrierebauzeichnerin 400

Du hast drei Jahre Ausbildung hinter dir und bist Geselle in deinem erwählten Beruf.

Und nun?

Du hast die Wahl. Zunächst kannst du in deinem Betrieb erst einmal Praxiserfahrung sammeln
und deine Kenntnisse perfektionieren. Vielleicht reicht es dir ja auch schon mit der Ausbildung
und du willst in deinem Beruf und deinem Betrieb arbeiten und dich vielleicht dort hocharbeiten?
Eine Chance zur Weiterbildung hast du immer.

Aber vergiss nicht, dass in der heutigen Zeit lebenslanges Lernen angesagt ist!

Du hast natürlich auch die Chance, dich nach einigen Jahren Berufspraxis und speziellen
Fortbildungslehrgängen zum Vorarbeiter, Werkpolier oder Geprüften Polier weiterzubilden.
Natürlich verdienst du dann auch mehr.

Oder du machst noch entweder in Vollzeit oder in Abendschule deinen Meister/deine
Meisterin. Mit diesem Titel kannst du dann auch deinen eigenen Betrieb aufmachen
und selbst Azubis ausbilden.

Nach dem Meister kannst du dann auch studieren und nach entsprechendem Studium
sogar eine Karriere als Bauführer oder Bauleiter machen.

 

 

 

 

Deine Karrieremöglichkeiten

 

Vorarbeiter (m/w/d)

Der Einsatz als Vorarbeiter ist die erste Stufe auf der Karriereleiter nach oben.
Schon kurze Zeit nach deiner Gesellenprüfung kannst du als Spezialbaufacharbeiter
durch gute Leistung und großes Engagement in diese untere Führungsebene aufsteigen.
Als Vorarbeiter leitest du ein kleines Bauteam. Wenn du dich dabei bewährst,
kannst du schon bald die zweite Hürde zum Werkpolier nehmen.

 

Werkpolier (m/w/d)

 

Um Werkpolier im Hochbau oder Straßenbau zu werden, musst du nach deiner Gesellenprüfung
zunächst ausreichend Fachpraxis erwerben.
Die notwendigen Kenntnisse für die Werkpolierprüfung werden in einem Vorbereitungskurs
erlernt bzw. vertieft. Anschließend findet eine schriftliche und mündliche Prüfung statt.
Als Werkpolier leitest du mehrere Bauteams an und achtest darauf, dass die Arbeitsabläufe aufeinander
abgestimmt sind.
Die Prüfung zum Werkpolier ist Voraussetzung für eine Weiterbildung zum Geprüften Polier.

 

Geprüfter Polier (m/w/d)

 

Die verschiedenen Tätigkeiten auf einer Baustelle müssen sinnvoll eingeteilt und überwacht werden.
Diese Aufgabe übernimmt der Polier. Als Polier bist du verantwortlich für die einzelnen Arbeitsgruppen,
überwachst die sachgemäße Ausführung und achtest auf den vorgeschriebenen Zeitplan.
Auf der Baustelle bist du der wichtigste Ansprechpartner für Architekten und Bauherren.
Außerdem erwirbst du als Polier die Ausbildungsberechtigung. Voraussetzung für den Aufstieg zum
Polier sind eine Lehre als Spezialbaufacharbeiter und mehrjährige Berufspraxis.

 

Meister (m/w/d)

 

Wenn du eine eigene Baufirma gründen möchtest, musst du eine gesonderte Meisterausbildung absolvieren.
Einige Jahre praktische Tätigkeit als Spezialbaufacharbeiter
sind empfehlenswert. Danach kannst du in deinem Fachgebiet die Meisterprüfung ablegen.
Die notwendigen Kenntnisse dafür werden dir in speziellen Meisterschulen vermittelt.
Der Meistertitel berechtigt dich zum Führen eines eigenen Baubetriebes,
zum Ausbilden von Lehrlingen sowie zu einem fachgebundenen Hochschulstudium.
Falls du nicht den Weg in die Selbstständigkeit suchst und dennoch Karriere auf dem Bau
machen möchtest, steht dir der Aufstieg zum Polier, Bauführer oder Bauleiter offen.
Auch eine Weiterbildung zum Bautechniker oder Betriebswirt des Handwerks ist möglich.

 

Bauingenieur (m/w/d)

 

Als Bauingenieur hast du nach deinem Studium vielfältige Arbeitsmöglichkeiten.
Du kannst zum Beispiel in Bauunternehmen, Ingenieurbüros oder auch in der Bauverwaltung
von Land und Kommunen eingesetzt werden. Je nach Betätigungsfeld bist du verantwortlich
für die Planung, Berechnung und Ausführung eines Bauprojektes. Wenn du in einer Baufirma
tätig bist, managst du den Einsatz von Fachpersonal sowie von Baustoffen und Baugeräten. Deine
Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Beruf sind vielversprechend – vom Bauleiter, Oberbauleiter,
Abteilungsleiter bis hin zum Niederlassungsleiter in einem großen Bauunternehmen. Voraussetzungen
für dein Bauingenieurstudium sind entweder Abitur oder Fachhochschulreife. Aber auch nach
bestandener Meisterprüfung im Maurer- und Betonbauerhandwerk sowie vier Jahren Berufserfahrung
kannst du ein Bauingenieurstudium absolvieren.Der grundständige Studiengang schließt mit dem Grad des
Bachelors of Engineering (B.Eng:) ab und der weiterführende Studiengang schließt mit dem Grad des Master of Engineering (M.Eng.) ab.

Azubi am Bau
AGV Bau Saar

Kohlweg 18
66123 Saarbrücken
Tel. 0681 38925-0
Mail: agv(at)bau-saar.de

Die Saarländische Bauwirtschaft AGV Bau Saar

Ein Zusammenschluss des saarländischen Baugewerbes und der Bauindustrie. Zu unseren über 800 Mitgliedsbetrieben gehören sowohl große bauindustrielle Unternehmen als auch kleine und mittelständische Handwerksbetriebe aus den Bereichen Hoch-, Tief-, Straßen- und Ausbau. Weiterhin gehören zu uns die Saarländische Baustoffindustrie und rund 300 Betriebe des Maler- und Lackiererhandwerks.

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